Wednesday, February 13. 2008
letzens in der videothek gewesen, " idioten" geholt. verkaueferin: ist ihre addresse noch aktuell? ich: noe. bin erst umgezogen sie: und ihre meldeaddresse? ich: da war ich noch nicht... (was quark ist) ich gebe ihr die filmkarte. sie: idioten, ja? den film hatten sie schon einmal, sind sie sich sicher? bowww. was geht die an, welche filme ich mal ausgeliehen UND BEZAHLT habe. ABER: ich sehe neue geschaeftsmodelle: personen des oeffentlichen lebens erpressen indem man sie mit frueherem porno genuss konfrontiert. duerfte besonders bei Menschen die ein traditionelles familienbild einfordern, aber einen pornogenuss haben oder hatten, der diesem nicht entspricht, lustig werden.. Ethische Frage: darf mensch das? - deontologisch: nein.
- diskursethisch: vielleicht.
- utilitiaristisch: je nach dem, wie aggressiv dieses einfordern der traditionellen werte ist.
Technorati Tags: porn, videothek
Monday, October 1. 2007
(via) langsam kommen die einschlaege naeher..
Wednesday, February 21. 2007
Das Zitat von der Startseite von schuelerVZ "Haben deine Freunde schon die Fotos vom Wochenende hochgeladen?" kombiniert mit Daten aus Artikel ueber Jugendsuenden von Juristen (fast alle jugendlichen begehen straftaten) ergibt viel spass beim profiling und erpressen von zukünftigem nachwuchs.
ich rufe schonmal jetzt alle dazu auf schuelerVZ grossflaechig zu spidern (also alles lokal zu speichern), damit wir Bundeskanzler Schruder in 35 Jahren mit den Fotos wo er Kifft und den Forenbeitraegen wo er Grabschen zugibt zum ruecktritt zwingen können.
ach ja, und damit wir bis dahin unsere rechnungen bezahlen koennen verkaufen wir die daten am besten an diverse profiling firmen weiter. außerdem werden jetzt scharen von paedophilen geifernd in den startloechern hocken. Ideales "Jagdgebiet": endlich ne Seite wo sich kaum über 19 jaehrige rumtreiben!!
mir wird schlecht!
Ps: Kann man als lehrer bei schuelerVZ nen lehrer account bekommen oder heissen die mods "lehrer?". Oder "SchoolCaptains"? Oder: "PausenhofCapt^h^h^h^hClowns?
Technorati Tags: schuelerVZ, datenschutz, studiVZ,
Saturday, February 10. 2007
Hei, wie der Titel schon sagt: Es gibt den StudiVZ alarm wenn man den server mit etwas dass nach java-script aussieht konfrontiert nicht mehr. Mir hat der webserver immer ein HTTP 600- Bad Content aufgrund von, äh, speziellen einstellungen meines browsers vor die füße geworfen. ob sie jetzt rausgefunden haben, dass man potentiell schaedliche inhalte rausfiltern kann oder ob sie einfach die funktion deaktiviert haben weiss ich nicht und werde ich auch nicht versuchen rauszubekommen (keine zeit, keinen account, keine lust) euch aber: happy hacking. i hope this is the piece you were looking for. Technorati Tags: studiVZ
Friday, February 9. 2007
Ich werde im Rahmen meines Studiums der Arbeitslehre eine Hausarbeit ueber cctv schreiben. Es gibt zwar erstklassige Materialien, aber das meinste was ich bisher zu Gesicht bekommen habe sind soziologische Studien, die CCTV als Mittel der Machtausuebung zu kategorisieren versuchen. Ein kurzes Zitat zur einstimmung: "Die Disziplin kann weder mit einer Institution noch mit einem Apparat identifiziert werden. Sie ist ein Typ von Macht; eine Modalitaet der Ausuebung von Gewalt; ein Komplex von Instrumenten, Techniken, Prozeduren, Einsatzebenen, Zielscheiben; sie ist eine "Physik" oder eine "Anatomie" der Macht, eine Technologie. [...] "(Michel Foucault; 1977: 277f)
Ich finde diesen Ansatz zwar nicht uninteressant, (und bin auch sehr gespannt auf winnis Hausarbeit zu dem Thema) will aber in der Hausarbeit eher zwei weitere Aspekte die meiner meinung nach in den Surveillance Studies bisher zu wenig beachtung gefunden haben beleuchten. Den Techinischen Aspekt von CCTVs. Meine Ueberzeugung ist, dass mensch die Technik nicht fassen kann, wenn mensch die Technik nicht versteht. So waren CCTVs ja zu beginn vorallem im Technischen bereich eingesetzt. Die erste cctv ueberwachte den Start der "Wunderwaffe" V2. Bei der Technik ist die quellenlage momentan etwas schlecht, wer mir eine gute Quelle zum Thema hat moege dies in den Kommentaren kurz anzeigen. Den Psychologischen Aspekt. Ich habe bisher noch nichts von der Idee gelesen, aber ich bin ueberzeugt dass man gut Forschen kann, indem mensch Material auswertet, inwieweit Menschen Überwachungskameras wahrnehmen. Im Sinne des soziologischen Aspektes müssten, koenten, sollten CCTVs ein mittel zur Disziplinierung sein, das sollte Stress verursachen. Stresstheorie ist etwas interesanntes, und die Lazarus'sche Interaktive Stresstheorie sollte sich auch auf CCTVs anwenden lassen. Diesen Ansatz will ich zumindest Skizzieren, auch wenn meine Ressourcen vermutlich nicht ausreichen werden für diese Art von Forschung (extrem hochaufloesendes Videomaterial besorgen, auswerten, rauskriegen wie man so "kleine reize" wie das sehen von CCTVs in stressbewertungsboegen reinbekommt...). Der Ansatz, sollte die Hypothese CCTVs==Stressor stimmen, verspricht letztendlich ein Killerargument gegen CCTVs zu werden: sie würden schlichtweg krank machen.
Thursday, November 9. 2006
"T-Mobile behindert Strafverfolgung" bei Heise. Lesen => Spaß haben!
Highlights:
"Fahndung nach zwei verurteilten Gewalttätern, die am vergangenen Wochenende aus einem Landeskrankenhaus bei Uelzen geflohen sind. Nach Angaben des Ministers widersetzte sich T-Mobile stundenlang der richterlichen Anordnung, die Handys der Ausbrecher zu überwachen."
..."T-Mobile Anordnungen zur Standortermittlung eines Handynutzers nur über eine kostenpflichtige 0900-Nummer annehme. Der Versand eines Faxes an die Nummer koste 30 Euro..."
"T- Mobile sei der einzige deutsche Netzbetreiber, der bei der Zusammenarbeit mit der Polizei Probleme verursache."
Open Questions:
is das
- bewusste politik
- absichtliches verpeilen
- dummheit
- neue zielgruppe: kriminelle
Trotz allem: Danke Big Magenta.
Technorati Tags: t-mobile
Sunday, November 5. 2006
... der gründer von studiVZ hat wohl erkannt "dass die Frauen mehr und mehr aud Solidität als aufs Äussere oder auf Hippness bei den Kerlen achten" und versucht deswegen (sehr peinlich!) sein Glück "ihr habt euch auffallend zurecht gemacht" und blitzt entsprechend ab. Das er es soo nötig hat, obwohl er im "Ort der Superlative in Sachen Fruchtbarkeit." wohnt. Naja, vielleicht sollte er aufhören Frauen "chick"s zu nennen und zu filmen. Solange wird er wohl das "kleine dingens" bleiben...
Wollt ihr diesem Menschen eure Daten schenken?
Offene Frage: Was hat der Gute mit voelkischerbeobachter.de (die domain gehört ihm) vor?
Offene Frage PT2: die Pest aka Studivz breitet sich immer mehr aus. Was tun? Massiv Fake accounts registrieren? Flyer dagegen austeilen? augen zu und Mitmachen? Sich dort um nen job bewerben und die falschen sachen an der mysql console eingeben? mit ein paar dicken servern ihren traffic verbrauchen?
Offene Frage PT3: warum is bei im A/V immer out of sync?
Technorati Tags: ehssan dariani, Pest&Cholera, studiVZ, Web 2.0
Thursday, September 21. 2006
Der Heise Zeitschriftenverlag hat ein Internetportal, in dem es Nachrichten gibt. Die Überschriften kann man quasi als Appetizer im RSS Reader abonnieren.
Die URLs in den RSS Feed haben mittlerweile einen Zusatz, einen Verweis im RSS oder Atom Feed, woher man kommt. An die URL wird ein /from/rss09 bzw /from/atom10 angehängt, andere Nummern bzw. Elemente hab ich bisher nicht entdeckt. Bei Zeichen wie < " ] passiert nix, bzw. sie werden entsprechend nach etwa %22 umgewandelt.
Wozu das ganze dienen soll, ausser um zu bestimmen welche Inhalte von Menschen die RSS bzw. Atom Reader haben gelesen werden weiß ich nicht. Andererseits kann man das auch darüber bestimmen welche IP kürzlich die xml Datei geholt hat, und dann direkt (ohne Referrer) auf Dateien zugreift.
Fazit: etwas Überwachung, unangekündigt und Sinn unklar.
Technorati Tags: heise, heise newsticker, heise online, RSS-Feeds
Tuesday, September 5. 2006
vorweg: das is n motzpost. "inspiriert" wurde ich von dem "deutschlandstart" von myspace, der von mtv im redaktionellen teil beworben wurde, sowie der Tatsache, dass eine Freundin, die ich für intelligent + so halte (hallo K.!) studiVZ benutzt...
... und das obwohl wir(also ich und die freundin), den wie soll man sagen, "gründer" kennengelernt hatten und äääh, seeehr begeistert waren. er hat uns dann prophezeit: "in 5 monaten werdet ihr studiVZ immer benutzen", und ich war besoffen und hab mir meinen eigenen, nicht jugendfreien teil dazu gedacht. ich benutze studivz oder andere datenkraken immer noch nicht, und werde es auch nicht....
---kurze pause in gedenken an den gonzo journalismus---
...und ich kann auch nicht verstehen warum "die leute" sowas tun. Es ist nicht einfacher als etwa ein x beliebiger blog dienst und da kann man auch sowas wie ne eigene homepage machen. es ist auch nicht praktischer. Der erfolg dieser datenkraken muss einen anderen grund haben....
--- "I saw your daughter on flickr: nice tits!" (Jürgen Schiller Garcia, der einen acc auf openBC hat, auf ccc debate ---
... dort alle daten, sowie photos, vorzugsweise gephotoshopte photos mit tieefem ausschnitt und/oder glänzenden oberkörpern auszustellen zeugt von exhibitionismus. Punkt. oder? Ich denke genau das ist der punkt, warum diese dienste so beliebt sind: dating scheiss, partnersuche, sex sells. Der Erfolg der Arctic Monkeys ist die Ausnahme, die die Regel bestätigt....
--- "Jmnd der eine seite in purem html, in vim hackt wird immer cooler sein als aller gruschelpunkt scheiss." ---
...oder sind wir alle nur nicht sensibel genug um zu merken, dass es zu viele daten sind die wir ins netz blasen, mich eingeschlossen.
Ich blogge, andere gruscheln, sind befreundet, oder so? Nein. Ich liefere mit meinem Blog weit aus weniger vernetzte(semantische hahaha) Daten. und diese lassen sich ausserdem nicht so einfach personalisieren, da ich zwar ab und an auf dinge von freunden linke, aber vom reinen text, also ohne das soziale verständnis des textes aus gesehen nicht klar ist ob google mein bester freund ist.
--- was is komischer: viele freunde bei myspace, und stolz darauf, oder stolz auf die (vielen) commits in einem programmierprojekt? ---
Die Grenzen zwischen blog und "communityseite" sind natürlich fliessend, spätestens mit der blog integration von flickr und last.fm, was übrigens auch eine üble krake is, man installiert sich ein überwachungstool für den mp3 player und der logt alles mit ins internet, zu einem zentralem Server, und stellt euch vor, die leute machen das FREIWILLIG!!
andererseits habe ich dieser krake die früchte des zorns zu verdanken.
---private daten nutzen, öffentliche schützen?---
Technorati Tags: flickr, myspace, rant, studiVZ, web2.0
Monday, April 3. 2006
Privatsphäre - gibt es das in den Zeiten des Internets?
Wenn meine These vom Googlebarem Leben stimmt, dann kriege ich langsam Angst. Um mich zu wiederholen: durch effiziente Suchmaschienen, durch das was von marketingfuzzing semantic web genannt wird, und durch die unbedarftheit (ich suche dafür dringend n anderes wort) der user ist privatsphäre passe. Die Hobbys, sexuellen Vorlieben, Wohnorte, Beschäftigung von jedem sind oder werden ergooglebar sein.
Zitat TRON 1998: "Die Privatsphäre eines jeden wird durch die zunehmende Vernetzung der Rechenanlagen im Internet und die zunehmende Auswertbarkeit von Daten und Fakten bedroht.". So so sehe ich das auch. Die Tatsache das sich nichteinmal Geheimdienste vor dem "geschicktem Googeln" schützen können (oder muss man da jetzt Data Mining sagen?) scheint mir zu bestätigen, das ich recht habe.
Aber was ist wenn ICH gedatamined werde?
Situationen:
- Etwa von den Bul^W^W dem Team Grün die mich wegen meine Äusseren (Dreadlocks) gerne mal kontrollieren? Dann hiesse es eben nicht: haben sie irgendwas getrunken, oder Drogen genommen, sondern dann heisst es eben auch noch: "Kommen sie von einer Demonstration" oder: "würden sie uns ins Gesicht sagen das wir Bullen sind?" (afair wurde einem Kanadischem Blogger schon wegen eines Blog eintrages die Einreise in die USA verboten, bin zu faul zu googeln)
- Was Passiert wenn mich mein zukünftiger Arbeitgeber nach meinen Hobbys ausfragt? Wenn es nur das "ach, sie klettern gerne, das macht mein Sohn auch" ist, oder: "also, ich mag Microsoft auch nicht" dann ist das ok. Aber wenn sie mein Blog lesen sehen sie auch das ich über security schreibe, vielleicht fragen sie auch: "kann ich sie überhaupt an meine Computer lassen?". Oder, wenn sie etwas tiefer googeln: "Vertreten sie immernoch die selben Radikalen ansichten die sie in foren vor 10 Jahren verbreitet haben?"
Offene Fragen:
- Landet das alles hier in meinem Verfassungsschutzbericht?
- Gibt es einen über mich?
- Muss es einen geben?
- Wie interpretieren *SIE* was ich von mir gebe?
- Sollte ich vor einem Bewerbungsgespräch nach mir gooogeln und mir schonmal Antworten auf unangenehme Fragen überlegen?
Was ich vor 10 Jahren auf irgendne Klowand geschrieben haben könnte oder in ner Kneipe erzählt habe, auf ner Demo gebrüllt habe, in nem Printmedium geleserbrieft(solange es noch nicht von googlezon erfasst wurde) habe weiss keiner mehr. Aber was ich in diversen Foren, Gästebüchern, Kommentaren, Blogs von mir gegeben habe das bleibt im schlimmsten Fall(?) für eine halbe Ewigkeit gespeichert.
Das ist einem oft nicht so bewusst.
Klar kann man ein Pseudonym annehmen und ein 2. Blog aufmachen. 1. Problem: was schreibt man wo? 2. Problem: Ich stehe ja zu meiner Meinung. Sie geht nur nicht jeden in jeder Situation etwas an. In der Kneipe kann ich entscheiden WAS ich WEM sage. Im Internet nur theoretisch.
Eine Lösung wäre es auch, das Internet nichtmehr in dieser Form zu benutzen. Aber "das Leben online" macht mir Spass - ist dann der Verlust der Privatsphäre ein Kompromiss den man eingehen will. Will ich den eigentlich eingehen?
Ein Problem ist nur, das ich mir das schon als 14-15 jähriger hätte überlegen sollen, als man webdesign noch mit Tabellen+Frames machte und animierte GIF's das größte waren, und noch niemand abesehen konnte, was mit diesem Medium passieren würde...
Technorati Tags: data mining, datenschutz, menschenrechte, privacy, privatsphäre
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