wenn ich was zu sagen habe, dann poste ich das irgendwo und verlinke es bei twitter. da ich twitter sonst nicht aktiv benutze könnt ihr den rss feed dort importieren. ich bei twitter
Mr. JEFF SHARLET(...) the founder of the group, Abraham Vereide, said that God came to him one night in April 1935 and said Christianity has been focusing on the wrong people, the poor, the suffering, the down and out. I want you to be a missionary to and for the powerful, those who he calls the up and out. They can dispense blessings to everybody else through a sort of kind of trickle-down religion.
GROSS: So The Family is into the cultivation of powerful people. They call them key men. What is key men?
Mr. SHARLET: A key man is someone that they identify as chosen for his position of power or affluence by God. And they like to emphasize that the leaders that they work with are not so much elected to their positions or work their way up the corporate ladder, as they are selected by God, used as tools.
(...)
Ueber The Family in Uganda
GROSS: Let's talk about The Family's connection to Uganda, where there's a, really a draconian anti-gay bill that has been introduced into parliament. Uganda already punishes the practice of homosexuality with life in prison. What would the new legislation do?
Mr. SHARLET: Well, the new legislation adds to this something called aggravated homosexuality. And this can include, for instance, if a gay man has sex with another man who is disabled, that's aggravated homosexuality, and that man can be - I suppose both, actually, could be put to death for this. The use of any drugs or any intoxicants in seeking gay sex - in other words, you go to a bar and you buy a guy a drink, you're subject to the death penalty if you go home and sleep together after that. What it also does is it extends this outward, so that if you know a gay person and you don't report it, that could mean - you don't report your son or daughter, you can go to prison.
And it goes further, to say that any kind of promotion of these ideas of homosexuality, including by foreigners, can result in prison terms. Talking about same sex-marriage positively can lead you to imprisonment for life. And it's really kind of a perfect case study in the export of a lot of American, largely evangelical ideas about homosexuality exported to Uganda, which then takes them to their logical end.
GROSS: This legislation has just been proposed. It hasn't been signed into law. So it's not in effect yet and it might never be in effect. But it's on the table. It's before parliament. So is there a direct connection between The Family and this proposed anti-homosexual legislation in Uganda?
Mr. SHARLET: Well, the legislator that introduced the bill, a guy named David Bahati, is a member of The Family. He appears to be a core member of The Family. He works, he organizes their Ugandan National Prayer Breakfast and oversees a African sort of student leadership program designed to create future leaders for Africa, into which The Family has poured millions of dollars working through a very convoluted chain of linkages passing the money over to Uganda.
Vor diesem Hintergrund frage ich mich, wie Leute noch ernsthaft den Sinn von Religionskritik anzweifeln koennen. Ich wuensche der Family aufklaerung. Wissenschschon, selbstverschuldet und so.
Diese Welt, die ewig unvollkommene, eines ewigen Widerspruches Abbild und unvollkommnes Abbild - eine trunkne Lust ihrem unvollkommnen Schoepfer: - also duenkte mich einst die Welt.
Also warf auch ich einst meinen Wahn jenseits des Menschen, gleich allen Hinterweltlern. Jenseits des Menschen in Wahrheit?
Ach, ihr Brueder, dieser Gott, den ich schuf, war Menschen-Werk und
-Wahnsinn, gleich allen Goettern!
Mensch war er, und nur ein armes Stueck Mensch und Ich: aus der eigenen Asche und Gluth kam es mir, dieses Gespenst, und wahrlich! Nicht kam es mir von Jenseits!
Was geschah, meine Brueder? Ich ueberwand mich, den Leidenden, ich trug meine eigne Asche zu Berge, eine hellere Flamme erfand ich mir. Und siehe! Da wich das Gespenst von mir!
Leiden waere es mir jetzt und Qual dem Genesenen, solche Gespenster zu glauben: Leiden waere es mir jetzt und Erniedrigung.
Nietzsche, Also Sprach Zarathustra: Teil 1 / Von den Hinterweltlern
(ich bewerbe mich hiermit selbst zum selbsterfunden unrelated quote of nietzsche award)
upgrade ging auf dem netbook sehr gut.
nur der desktopswitcher zurück zum klassischen desktop fehlt ueberraschend, was schade ist, denn bei zwei monitoren ist der netbook mode quark.
dazu gibt es diese hilfe: gconftool-2 --type "bool" -s /apps/maximus/undecorate "false"
das stattet alle fenster wieder mit einem rahmen aus, so das sie frei verschoben werden können.
"true" setzt das natuerlich wieder zurueck. taskleiste und panel gibts dabei nicht, aber das braucht man meiner meinung nach auch nicht.
interview mit einer psychoanalytikerin zum thema schoenheits(Wahn). Ich haette mir zwar etwas mehr hintergrund & analyse erwartet, aber der artikel is dennoch ganz gut.
ich mach im blog demnächst ne section "chatdump". aber hier is schon wieder etwas spannendes, naemlich wo die probleme ausgefeilten privacy managements liegen...
a: jab->twitter->fb rockt irgendwie schon
b: ja und nein ich hab da zwei identitäten wie mir aufgefallen is. unpraktisch
a: ditto! twitter is eher professionell
b: genau
a: fb is professionell persönlich
(es geht um tauss)
bar: jo, gegenüber einem (für mich) ähnlich coolem ströbele hatte er ne deutlich kleinere profilneurose
foo: joar.
foo: frag mich aber auch wie der es in der partei aushält
bar: glaubst nich das sie wissen dass sie feigenblätter brauchen?
foo: ströbele is das feigenblatt der grünen, aber wie er das aushält kann ich dir nich sagen. bei der spd
sind die innerparteilichen streitereien zu groß, um "ein" feigenblatt zu haben. da brauchst nen ganzen wald.
die realschule - ASR - die ich besuchte wurde vor langer zeit nach einem umzug von Adalbert Schweizer Realschule in Adalbert Stifter Realschule umbenannt.
Gründe zur Umbenennung, meinerseits spekuliert: Er selbst bezeichnete sich jedoch gern als Elsässer und „Weltbürger“;
das Deutsche und das Französische beherrschte er fast gleichermaßen gut (...) Nachdem er sich gründlich auch mit den wissenschaftlichen Grundlagen
der Folgen der Atomwaffentests auseinandergesetzt hatte, sendete er am
23. April 1957 über den Sender Radio Oslo einen „Appell an die
Menschheit“. Dieser Appell erfuhr weltweite Aufmerksamkeit und wurde in
140 Sendern übernommen. Am 28., 29. und 30. April 1958 folgten drei
weitere Appelle, „Verzicht auf Versuchsexplosionen“, „Die Gefahr eines
Atomkrieges“, „Verhandlungen auf höchster Ebene“ die vom Präsidenten
des norwegischen Nobelpreiskomitees, Gunnar Jahn
vorgelesen wurden. Sie wurden unter dem Titel „Friede oder Atomkrieg“
gedruckt. Schweitzer gehörte 1958 neben Otto Hahn zu den prominentesten
Unterzeichnern einer von Linus Pauling initiierten Unterschriftensammlung bei namhaften Wissenschaftlern gegen die Atomversuche.Wie unter den Bedingungen des Kalten Krieges zu erwarten, wurde
Schweitzer neben vielfacher Zustimmung auch heftig angegriffen. Die Neue Zürcher Zeitung
schrieb am 10. September 1958 unter dem Titel „Seltsamer Albert
Schweitzer“: „Der verehrte Name Albert Schweitzers darf nicht davon
abhalten, festzustellen, dass dieses Dokument politisch und
philosophisch, militärisch und theologisch wertlos ist. Das Wagnis, das
er dem Westen zumutet, ist an sich schon ungeheuerlich. Das Urteil über
Amerika und die Sowjetunion anderseits macht es vollends unmöglich,
Albert Schweitzers Rat ernsthaft in Erwägung zu ziehen.“
Linke Socke also! Da muss also wer anderes her:
Fanfahrenklaenge, es betritt die Buehne: Adalbert Stifter (...)zaehlt zu den bedeutendsten Schriftstellern des Biedermeier. (...) „Eine Reinterpretation Stifters wird zunächst von den ebenso
irritierenden wie unumgaenglichen Sinnkonstruktionen erschwert, die
dieser Autor seinen ins Hermetische tendierenden Texten mit naiver
Insistenz aufgesetzt hat. Auffaellig dabei ist allerdings, dass die
positiven Konstruktionen Stifters, also etwa seine vielzitierte
christliche Demut, sein weltfrommer Pantheismus, die Behauptung der
sanften Gesetzmäßigkeit des natürlichen Lebens sowie der rigide
Moralismus der von ihm erzählten Geschichten, nirgends in seinem Werk
entwickelt oder reflektiert werden." (WP Zitiert hier Joseph von Eichendorff), hervorhebungen von mir Was die SchülerInnen vermutlich nicht wissen sollen: Adalbert Stifter wird als unmäßiger Esser und Trinker geschildert, der
pro Jahr 600 Liter Wein und Bier verbrauchte. Diese Maszlosigkeit blieb
nicht ohne Folgen. Stifters Gesundheitszustand verschlechterte sich
Ende der 1850er Jahre zunehmend. Mehrmals begab er sich zu
Kuraufenthalten für ein „Nervenleiden“; die Arbeit an seinem
historischen Roman „Witiko“
verzoegerte sich dadurch – sehr zum Leidwesen seines Verlegers Gustav
Heckenast – über mehrere Jahre hinweg. Schließlich war er nicht mehr in
der Lage, sein Amt auszufuellen. Durch die Intervention eines Gönners
wurde er mit dem Titel eines Hofrates pensioniert. Von den zunehmenden Beschwerden einer Leberzirrhose geplagt, öffnete sich Stifter am 26. Januar 1868 auf dem Krankenbett mit einem Rasiermesser die Halsschlagader und starb zwei Tage darauf
600Liter Wein und Bier, das ist ca. 2 Liter pro Tag, selbst viel, wenn es nur Bier ist... Tolles Vorbild für unsere jugendlichen KomasaeuferInnen
PS: Es spicht auch was gegen Schweizer: Er habe sein Hospital trotz hoher Spenden nicht modernisiert und
unelektrifiziert gelassen, unhygienische und krankheitsfördernde
Zustände mit der Begründung von Tierliebe geduldet, Symptomkurierei
betrieben und blind das europäische Modell der Krankenversorgung
übertragen. Überdies habe er einen kolonialen Führungsstil gepflegt,
schwarze Angehörige von Erkrankten zu Fronarbeit gepresst und
geschlagen. Er sei - dem 19. Jahrhundert verhaftet – in Afrika ein
Fremder geblieben, habe trotz großer Unterstützung wenig bewirkt, sich
aber medienwirksam mit fremden Federn geschmückt.
Diese Kritik wurde erst im Jahre 2005 veröffentlicht, es gibt so gut
wie keine Augenzeugen mehr, um die Vorwürfe zu überprüfen. Einzelne
Vorwürfe können zudem widerlegt werden (Im dokumentarischen Film
„Albert Schweitzer“ bereitet sich ein schwarzer Mediziner auf eine
Operation vor. Zumindest im Jahre 1964 war der Operationssaal mit einem
Generator versehen und mit elektrischen Operationsleuchten
ausgestattet) [6].
Schweitzer hatte ein zwiespältiges Verhältnis zum Kolonialismus, von
dessen inhumanen Praktiken er sich einerseits mit dem Begriff der
Brüderlichkeit absetzte, dessen Anschauung er andererseits so stark
verinnerlicht hatte, dass er Schwarze als „jüngere Brüder“ ansah, die
nach christlichen Grundsätzen geführt werden müssten. Die
romantisch-primitiven Lebensbedingungen in Lambarene waren das
verklärte Ambiente einer paradiesischen „Brüderlichkeit“ von
hilfsbedürftigen Eingeborenen und älteren euroamerikanischen „Brüdern“
und zahmen Antilopen. Dieses Bild steigerte die Spendenbereitschaft der
euroamerikanischen Öffentlichkeit. Es ist fraglich, ob Schweitzer die
Folgen dieses Zusammenhanges zwischen Bedarfsdeckung und Bedarfsweckung
von Spendenbereitschaft in seiner ganzen Breite und Tiefe erkannt hat.
Sein latenter Chauvinismus und wohlwollender Rassismus
entsprachen noch dem Zeitgeist der fünfziger Jahre, sein
patriarchalischer Führungsstil seiner im vorletzten und letzten
Vorkriegsjahrhundert entwickelten Persönlichkeit. Allerdings hatte er
sich durchaus selbstkritisch geäußert.
Ich werde Morgen mein Unterrichtspraktikum in Arbeitslehre beginnen. 6 Wochen lang werde ich an einer Gesamtschule sein, das sieht die Studienordnung in meinem Zweitfach Arbeitslehre so vor, obwohl ich ja eigentlich Sonderpaedgoge werden will.
Freitag war ich erstmals da, ich werde zur Schule noch einiges schreiben, hier erstmal mein erster eindruck:
Die SchuelerInnen gehen über Tische und Bänke, sind extrem laut, beschimpfen sind oft, fallen sich ins wort, können für maximal 5 minuten ruhig arbeiten, ... Das alles waere kein Problem fuer mich, aber dass ein Lehrer in dieser Klasse allein ist finde ich extrem schlecht.
Auf einer Geistig- oder Koerperbehindertenschule, oder wie man das jetzt modisch nennt wäre die Klasse kleiner zudem haette Mensch zwei raeume und noch mindestens einen kollengen in der klasse.
Klar sind Gesamtschueler nicht Geistig oder Koerperlich behindert aber zumindest meines eindruckes nach sind sie ähnlich "undiszipliniert", braeuchten vielleicht genauso "andere" lernzugaenge und um das alles umzusetzen vorallem eine verbesserte betreunungssituation.
Ich finde es scheisze zu sehen, wenn SchuelerInnen im unterricht abhängen, sich nichtmehr konzentrieren koennen und ich mir sicher bin, dass sie nur mal 10 minuten bolzen gehen muessten oder auch nur 3 runden ums haus rennen muessten um wieder lernen zu koennen, aber dass das nicht geht: wegen institutionellen gegebenheiten, weil "schule nicht so ist" aber eben auch wegen dem personalschluessel. meines erachtens wird diesen SchuelerInnen bildung vorenthalten.